Es geht los – Oder: Durchwahl 112

Damit sich der Blog auch langsam füllt möchte ich heute von einem netten Anruf während eines Praktikums in einem großen Sicherheitsunternehmen berichten.

Es war noch während meiner Schulzeit und ich verbrachte mein Schulpraktikum in der EDV-Abteilung des besagten Betriebes.

Hier war ich irgendwann für die Hotline verantwortlich, musste aber in den ersten Gesprächen die Telefonate auf Lautsprecher stellen, damit mein „Mentor“ alles verfolgen konnte.

Direkt der erste Anruf, den ich entgegennehmen durfte hatte es in sich. Die Schwester einer Kollegin rief an und wollte eben diese sprechen, da sie dich Telefonnummer nicht mehr parat hatte.

Ich erklärte ihr, dass die Kollegin nicht am Platz sei und nannte ihr die Durchwahl der Kollegin: 112! (Sprich Telefonnummer des Unternehmens und am Ende die 112)

Ihr ahnt was kommt: Keine 2 Minuten später hatte ich die Dame erneut am Telefon. Schwer verwirrt wollte sie mich auf meinen Fehler hinweisen…denn unter der 112 würde die Feuerwehrleitstelle ans Telefon gehen und nicht ihre Schwester.

Da ich das Gespräch auf Lautsprecher hatte konnte jeder der 6 sich im selben Büro befindlichen Kollegen alles mithören, inklusive der Kollegin, dessen Schwester anrief…

Ich werds nie vergessen und habe mich damals noch über einen solchen Anruf gefreut…

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About papawhiskey88

Dieser Blog wird von mir aus datenschutzrechtlichen Gründen anonym gehalten. Ich stamme aus einer Großstadt irgendwo in Deutschland und berichte über mein Berufsleben in einem großen Konzern und über Geschehnisse die ich in der Freiwilligen Feuerwehr so erlebe.

2 thoughts on “Es geht los – Oder: Durchwahl 112

  1. Ich habe eine Weile in der Telefontechnik eines größeren Betriebes gearbeitet. Dort hatte man schliesslich die Idee, an der Telefonanlage die Rufnummerngasse 112 freizuräumen und sie als intern wählbare Notrufnummer einzurichten. Wählte man dann dort intern die 112, so landet der Anrufer auf einem Konferenzserver, der parallel mehrere Notfallbeauftragte anklingelte damit der Anrufer auf jeden Fall mindestens einen Ansprechpartner schnell an die Strippe bekommt.
    Sorgte zwar in der Übergangszeit für ein paar „Fehlalarme“ weil einer halt die Nebenstelle 1123 oder so erreichen wollte, aber generell ist die Idee, bekannte Notfallrufnummern auch auf der Telefonanlage intern wählbar zu machen, nicht schlecht.

    • Herzlich willkommen auf meinem Blog und vielen Dank für deinen Kommentar!
      In meinem aktuellen Unternehmen ist die 112 intern auch für den Werkschutz gedacht. Finde ich auch gut so!So werden die Erstmaßnahmen sowie weitere Maßnahmen zentral von einer Leitstelle im Unternehmen kontrolliert.

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